brick by brick ... irish music & beyond


Dun Aengus

20.12.14 Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
Benefizkonzert "Wir helfen Kindern" zusammen mit Naván. Am Schluss spielen wir gemeinsam einige Instrumentalstücke und singen den alten schottischen Klassiker You take the high road and I take the low, on the bonnie bonnie banks of Loch Lomond ...

Viel Applaus für keltische Klänge - Zwei regionale Bands gaben ein Benefizkonzert in der Kniestedter Kirche.

Das Benefizkonzert "The Snowy Path - Celtic-Christmas" der regionalen Folk-Bands Navan und Dun Aengus in der Kniestedter Kirche zugunsten des Vereines "Wie helfen Kindern" war ein voller Erfolg. Rund 4000 Euro aus Eintrittsgeldern, Getränke- und Esswarenverkauf sowie Sponsorengeldern kamen zusammen. Volker Machura, Vorsitzender dse Vereines, war überglücklich und bedankte sich bei den rund 180 Zuschauern und den Bands, die ohne Gage den ganzen Abend gestaltet hatten.

Mit keltischen Folk-Klängen stimmten Navan und Dun Aengus in besonderer Weise auf Weihnachten ein. Zunächst trat jede Band für etwa eine Stunde alleine auf. Danach standen beide Bands gemeinsam auf der Bühne und stimmten zum Abschluss mit den Zuschauern den schottischen Traditional Loch Lomond an.

Aber zuvor hatten die Bands ein gemischtes Programm im Gepäck mit lyrischen Weisen, Balladen, flotten Jigs und Reels sowie Polkas und Walzer. Während Navan in der Trio-Besetzung mit Alex Schladebeck (Fiddle, Gesang), Volker Itze (Flöten, Harfe, Gitarre) sowie Jens Kinzel (Banjo, Gitarre, Gesang) eher ruhige Stücke boten, ging es mit der vierköpfigen Formation Dun Aengus temperamentvoll weiter. Bianka Brünenkamp (Flöten, Bodhran), Klaus Brünenkamp (Banjo, Bouzouki, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Gesang) sowie Tom Keller (Gitarre, Gesang) und Christian Zastrow (Geige, Gesang) stellten ihre Vielseitigkeit unter Beweis und boten darüber hinaus mehrstimmigen A-Capella-Gesang. Auch keltische Weihnachtslieder kamen zu Gehör. Die beiden Bands ergänzten sich vorzüglich. Alle Musiker waren mit Leib und Seele bei der Sache und bescherten den Kniki-Besuchern einen unbeschwerten, teils besinnlichen Abend mit Musik aus dem keltischen Raum. Es erklangen Weisen aus Schottland, England und Irland sowie der Bretagne.

Die Lieder erzählten vom beschwerlichen Leben der Arbeiter, aber auch vom Trinken und vom Feiern. Ein Liedtitel fasste den Musikabend trefflich zusammen: "Popcorn für die Seele".

Tatsächlich tat dieses Konzert der Seele gut. Es stimmte einfach alles, die Musik, die Atmosphäre, ein Publikum, das mitging, und dann natürlich auch der Erlös für den guten Zweck.

Am Schluss: Zufriedene Gesichter und viel Applaus für die Akteure.
(SZ, 22.12.2014)

Dun Aengus

13.12.14 Herrenhaus Sickte
Im Rahmen der Wilde-Töne-Kooperationsreihe "folkclub revisited" spielen wir unser Weihnachtsprogramm. Kitsch & Kommerz, Inbrunst & große Gefühle ...

Celtic Christmas zum Jahresausklang
Sickte. Die Sickter Kulturinitiative und die Braunschweiger Initiative Folk hatten zum Jahresabschlusskonzert eingeladen. Das letzte Konzert unter dem Motto „Celtic Christmas“ lockte viele Zuhörer und bescherte den Veranstaltern ein volles Haus. Zu Gast war die regional bekannte Folkband Dun Aengus. Diese bot ein stimmungsvolles Programm mit Musik zur Weihnachtszeit aus Irland, Schottland und England. Die Band begeisterte nicht nur durch hohe Professionalität an den Instrumenten, sondern im Besonderen auch durch seinen a cappella Gesang. Dun Aengus spielte ohne Verstärker, ohne Mikrophon-Anlage. Bianka Brünenkamp (Flöten, Bodhran, Gesang), Klaus Brünenkamp (Banjo, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Gesang), Tom Keller (Gitarre, Gesang) und Christian Zastrow (Geige, Gesang) verstanden es, die außergewöhnliche gute Akustik des Rittersaales für ihre Musik zu nutzen. Schon mit dem ersten Lied „Bright Morning Star“ sangen sich die Musiker in die Herzen der Zuhörer. Traditionelle Lieder, Carols und Instrumentalstücke boten Abwechslung und absoluten Hörgenuss. Dun Aengus begeisterte auch mit authentischen Eigenkompositionen und gekonnten Arrangements. So wurde das bekannte Weihnachtslied „In dulci Jubilo“ mal eben flott im Stil keltischer Volksmusik dargeboten. Zwischendurch servierte die Band zum Teil skurrile Anekdoten über weihnachtliches Brauchtum der Kelten. Dun Aengus zeichneten mit ihrem Weihnachtsprogramm ein imaginäres Bild von verschneiten Landschaften, pittoresken Kirchen und Pubs. Sie sorgten dafür, dass ein winterlicher Hauch von Mistelzweigen, Torffeuer und Whiskey durch das Herrenhaus Sickte zog. Erst nach mehreren Zugaben wurde die Band vom Publikum entlassen. Für den Nachhausweg gab es einen Ohrwurm, bei dem die Konzertbesucher zum Mitsingen aufgefordert waren: „Roll the ocean – roll the sea“, dieser Refrain blieb wie angekündigt hängen, ebenso wie die Erinnerung an eine leidenschaftliche und sehr sympathische Folkband.
(WH, 19.12.2014/WZ, 19.12.2014)

Dun Aengus

29.11.14 AWISTA, Salzgitter-Fredenberg
Benefizkonzert für die Amnesty-International-Gruppe Salzgitter zum Tag der Menschenrechte, ein für uns eher ungewöhnliches, überwiegend türkisches Publikum. Vor uns trällern die Jungs und Mädels von Lifetown Folk. Vom einen heisst es "professionell", vom anderen "die sind besser geworden seit dem letzten Mal". Wir spielen zum ersten Mal We're no awa' tae bide awa'.

13.09.14 Café Flora, Braunschweiger Kulturnacht
Ein schweisstreibendes Konzert, im Gewächshaus herrschen tropische Temperaturen als wir am frühen Abend auf die Braunschweiger Kulturnacht einstimmen.

26.07.14 St.-Nicolai-Kirche, Kneitlingen
Was schief gehen kann, geht schief. Christian kam eh nicht mit, Tom muss zwei Stunden vorher absagen, und so müssen Bianka und Klaus sich wacker zu zweit schlagen.

Dun Aengus, Kirchspieltour 2014

25.07.14 Hoffest Kulturverein Schandelah
Ein wunderbarer Hof und ein schönes Konzert. Leider ist auch das Wetter irisch ...

Kirchspieltour Nordfriesland 28.05.-01.06.2014

Alles neu macht der Mai. Dieses Jahr findet die Kirchspieltour nicht im August in Verbindung mit dem Tønder-Festival, sondern über das Himmelfahrtswochenende statt. Wir quartieren uns mit Kind und Kegel zwischen Kälbern und Karts in einem Bauernhof im Norderheverkoog nahe St Peter Ording ein (nur die Füchse haben wir zu Hause vergessen und sich selbst überlassen). Die Anreise ist Wahnsinn: Stau vor dem Elbtunnel, 10 h für 400 km. Die Konzerte entschädigen: Sörup ist einigermaßen besucht, die Leute sind gut bei der Sache, besonders stimmlich. Ein alter Seebär erzählt, er hätte noch Donkeys (Expansions-Dampfmaschinen) kennengelernt. St. Peter hat ein ganz anderes Publikum, aber auch nicht schlecht, einige Menschen sind ganz berührt. Klaus vergisst zum 2. Mal in Folge Toms Namen bei der Vorstellungsrunde, dafür leistet er sich in Süderlügum die Freudsche Fehlleistung: "Vielen Dank für 10 Jahre Gastwirtschaft ... äh ... Gastfreundschaft ..." Die gut gefüllte Kirche ist nicht so sanges-, dafür aber klatsch-freudig. Noch mehr stehende Ovationen. Danke!

Keltische Musik: „Dun Aengus“ begeistern in der Süderlügumer Marienkirche
Mit seinem bereits elften Auftritt in der Süderlügumer Marienkirche feierte das Folk-Ensemble „Dun Aengus“ zugleich sein zehnjähriges Bestehen. Die Gruppe, die sich ganz der keltischen Musik verschrieben hat, wie sie in Irland und Schottland gepflegt wird, hat sich nach der imposanten eisenzeitlichen Steinfestung vor der Westküste Irlands benannt, obgleich seine Mitglieder in Braunschweig und Salzgitter beheimatet sind. Da ihr abendliches Konzert einmal mehr zahlreiche Stammhörer angelockt hatte, erlangte die Zusammenkunft einen fast familiären Charakter. Entsprechend locker gestaltete sich die Moderation der ausgewählten Instrumental- und Vokalsätze, vorgetragen von Klaus Brünenkamp. Er selbst erwies sich als vielbeschäftigter Chef der Gruppe, der abwechselnd auf vielerlei Instrumenten musizierte, nicht selten sogar gleichzeitig auf zweien: zum Beispiel auf dem Banjo und der Mundharmonika. Ihm zur Seite stand seine von ihm scherzhaft als Quotenfrau titulierte Ehe- und Frontfrau Bianka, die verschiedene Flöten oder eine Bodhra bediente. Für weitere musikalische Unterstützung sorgten Christian „Fiedel“ Zastrow (Fiddle, Whistle und Bodhran) sowie „Walkin Tom“ Keller, der überwiegend auf seine Gitarre, eine Bozouki oder eine Chromonika zurückgriff. Alle vier Instrumentalisten erfreuten ihre Zuhörer auch als eifrige Vokalisten, indem sie – sauber intonierend – mal solistisch agierten, mal einen wohlklingenden, sich bis zur Vierstimmigkeit entfaltetenden Chorgesang hören ließen. Durch Erläuterungen zum geschichtlichen Hintergrund einiger Lieder erfuhren die Zuhörer viel über das einstige Leben in Irland und Schottland, wo verbotene Schwarzbrennerei und Furcht vor Whisky-Spürnasen zum Alltag gehörten. Zu den musikalischen Höhepunkten des Abends zählte zum einen die Ballade „Sister an Brother“, verfasst von Kieran Halpin. Sie erzählt von einem Geschwisterpaar, bei dem sich in jeder Lebenslage einer um den anderen kümmert. Zum andern wusste der den Schein des Mondes verherrlichende Titel „Shining Clear“ von Alan Reid besonders zu gefallen. Nach der Konzertpause wurde das Publikum stärker ins musikalische Geschehen eingebunden. Aufgrund des lautstarken Schlussapplauses wartete „Dun Aengus“ noch mit zwei Zugaben auf und gab ihm noch den nachhaltig wirksamen Ohrwurm „Roll the ocean, roll the sea“ mit auf den Heimweg.
(Nordfriesland Tageblatt, 02.06.2014)

Straßenmusik

17.05.14 Klesmer Festival, Salzgitter-Bad
In Erinnerung an die Salzgitteraner Klesmertradition findet alljährlich im Ortsteil Salzgitter-Bad das Weltmusik-Festival statt. Dieses Jahr präsentieren sich in den Nebenstraßen auch regionale Bands bzw. unsere Irish Folk Session. Leider herrscht auf dem Marktplatz gähnende Leere, abgesehen von ein paar Gästen vor Eisdiele und Rathauskeller. (War das etwa auch Helmut Eisel?) Das ganze "Asphaltkonzert" ging schon am Vormittag in Kooperation mit der Initiative Folk in der Braunschweiger Fußgängerzone (Rathausvorplatz, Buchhanldung Graff) los; dort herrschte etwas mehr Publikumsverkehr.

10.05.14 Haus der schönen Dinge, Braunschweig-Völkenrode
Interessanter Ort, etwas bizarr. Wieder mal eine gemütliches und schönes Konzert.

22.03.14 Folk in der Burg, 10. Folk-Festival Salzgitter, Salzgitter-Gebhardshagen
Nein, wir machen keine Gegenveranstaltung zu den Cannons, die aus uns unerfindlichen Gründen immer am selben Abend mit (oder gegen) uns in Salzgitter spielen müssen. Das 10. Folk-Festival und gleichzeitig das 10jährige Band-Jubiläum von Dun Aengus leidet allerdings nicht darunter, der Saal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Eingeladen haben wir Mehravan, Peter Kerlin, Naván und die Braunschweiger irish Folk Session. Es gibt offenbar genügend Menschen in der Region, die junge und frische Folkmusik hören wollen und nicht seit 50 Jahren immer wieder dieselben Lieder in der immer wieder dieselben Interpretation. Lustig sind nur die Kommentare der Cannon-Spezis (gefunden auf der SZ-Zeitung-Website), die wahrscheinlich noch keinen einzigen Ton von uns gehört haben:

Dun Aengus, Folk in der Burg 2014

Zwischen Goslar, Galway und Gebhardshagen. 200 Fans feierten 10 Jahre Folk-Festival. Auch Dun Aengus waren dabei.

Bis kurz vor Mitternacht dauerte am Samstagabend das Salzgitter Folk-Festival im Pferdestall der Wasserburg. Rund 200 Fans und Folkliebhaber waren gekommen, um mit den insgesamt fünf Formationen ein doppeltes Jubiläum zu feiern.

Seit zehn Jahren bilden Bianka und Klaus Brünenkamp sowie Thomas Keller das Trio Dun Aengus, dass dann im Jahr 2007 durch den Geiger Christian „Fiedel“ Zastrow zu einem Quartett „mutierte“. Und auch das beliebt Salzgitter-Folk Festival ist vor zehn Jahren aus der Taufe gehoben worden, aber: „Wir sind noch nicht in der Pubertät“, sagt Klaus Brünenkamp mit einem breiten Lächeln. Warum dann der Abend ausgerechnet mit einer „Oldie-Session“, also mit Songs der Band aus frühen Kindertagen folgt, bleibt sein Geheimnis. Eine gewisse Reife der vier Musiker ist allerdings durchaus erkennbar.

Dun Aengus ist übrigens eine mächtige Befestigungsanlage aus der Bronzezeit an der Steilküste der irischen Insel Inishmore in der Grafschaft Galway. Wie ein Fels in der Brandung hat sich auch die Band über die Jahre behaupten können. Bei „Fox on the Run“, einem der ersten Stücke kommt „Walkin‘ Tom“ Kellers leicht schnarrende Stimme zum Tragen. Neben Mazurkas, Instrumentals und traditionellen irischen Songs und Sets, gibt es auch Eigenkompositionen von Thomas Keller und der Band zu hören. Beim „Donkey Riding“ kommt auch das Publikum langsam auf Touren und singt vielstimmig mit.

Während Keller in Salzgitter wohnt, kommen die anderen Bandmitglieder aus Braunschweig. Und der Salzgitteraner hat es mitunter schwer die Attraktionen seiner Heimat gegen die Großstädter zu verteidigen. „Cutthroat, Barley and Jones“ ist zwar ein rechter flotter Shanty, doch erzählt er die Geschichte von einer ziemlich ereignislosen Schiffstour. „Da ist ungefähr so wenig los, wie meist auf dem Salzgitter-See, scherzt Bianka Brünenkamp. Es regt sich kaum Widerspruch im Publikum - denn das ist regional bis überregional. Zum Jubiläum präsentiert Dun Aengus auch Stücke aus der neuesten CD „Fox“ mit einem vielseitigen Querschnitt aus Liedern und Instrumentalstücken, von leise bis laut, von fröhlich bis gefühlvoll und nachdenklich. Zu den weiteren Jubiläumsgästen gehören Wegbegleiter der vergangenen zehn Jahre. Der Goslarer Sänger und Songschreiber Peter Kerlin ist ebenso dabei, wie das bekannte Braunschweiger Folk-Trio Mehravan oder das neue Braunschweiger Celtic-Folk-Trio Naván sowie die Braunschweiger Irish Folk Session (Round Table). Peter Kerlins „Last Song“ bildet den „Rausschmeißer“ der vierstündigen Session im Pferdestall und nur wenige waren früher gegangen. „Fortsetzung folgt“, verspricht Tom Keller und freut sich wie seine Mitstreiter auf weitere Festivals auf dem Gelände der Wasserburg.


(Salzgitter-Zeitung, 24.03.2014)

16.03.14 The Barn, Sickte
Sieht eigentlich ganz gemütlich aus, das Kunst-Cafe The Barn. Kann man aber auch eng nennen, was ein wenig Stress auslöst. Vielleicht das nächste Mal draußen im Hof?

08.02.14 Noltesche Scheune, Süstedt
Zum 3. Mal bespielen wir die Noltesche Scheune. Das ist auch einer dieser Orte, wo es immer wieder schön ist.

Dun Aengus, Süstedt 2014

Dun Aengus sorgen mal wieder für eine ausverkaufte Scheune

Süstedt. „Das ging ja schon mal gut ab“, kommentierte eine Besucherin die ersten instrumental dargebotenen Stücke der Gruppe Dun Aengus. Und anderen ging es ebenso, denn schon beim ersten Lied wurden Beifallsrufe in der voll besetzten Nolteschen Scheune laut. „War immer schön hier“, wurden sie von Bandmitglied Klaus Brünenkamp begrüßt, denn die Gruppe gastierte bereits zum dritten Mal in der Scheune und hatte offensichtlich Fans gefunden, welche die perfekt ausgeführten irischen Slides mit viel Beifall bedachten. Dass Bianka (Flöte, Percussion) und Klaus Brünenkamp (Mandoline und Mundharmonika), Christian Zastrow (Violine) sowie Tom Keller (Gitarre) nicht nur an ihren Instrumenten gut sind, sondern auch singen können, bewiesen sie mit dem nächsten Stück: „The Wall Turns Upside Down“ enthielt A-cappella-Teile, die das Quartett in schöner Harmonie vortrug. Über das nächste Stück erfuhren die Gäste, dass es vom irischen Geiger Ian Doe stammt, der es nach dem Tod seiner Frau komponiert hatte. „Das ist ein Lament, man hört die Trauer und die Erinnerung“, so Brünenkamp, der immer wieder Infos zu den Inhalten der Lieder gab. Dargeboten wurde es von Bianka Brünenkamp an der Querflöte, mit der sie auch in den schnelleren Takt wechselte und so zu den folgenden schnelleren Takten der Reels „Dread Her Round The Road“ und „Abbey Reel“ überleitete.

War es beim gefühlvoll dargebotenen Lament in der Nolteschen Scheune ganz still geworden, wurde bei den Reels der Takt auf dem Holzfußboden mitgestampft. Aber erst einmal ging es um die Vorstellung der neuen CD mit dem Titel „Fox“. Das Titelstück „Fox On The Run“ gefiel dem Publikum, das dann auch gleich das Maskottchen der Gruppe vorgestellt bekam: den Fuchs. Aber dann ging es wieder zurück zum ersten Hauptthema, das auch das zweite Hauptthema war: der Alkohol. Dieses Mal in einem Stück über drei betrunkene Männer und ihren beschwerlichen Rückweg in der gleißenden Sonne durch die Heide. Und auch das nächste Stück widmete sich dem Thema. Als Zastro mit gefühlvoller Stimme sang: „When The Moon Was Shining Clearly“ hörten das Publikum, dass der besungene Mondschein keineswegs nur den Mond meinte, sondern den schwarz gebrannten Whisky.

Dann demonstrierte das Quartett vor der Pause noch einmal seine A-cappella-Qualitäten bei dem Stück „Walking Into The Battle With The Lord“, das sich mit den Kreuzzügen auseinandersetzt. Und mit der schnellen Fidel von Zastrow präsentierten die leidenschaftlichen Musiker die irischen Polkas mit hoher Dynamik und wurden mit viel Applaus in die Pause verabschiedet. Und auch Traute Falk freute sich über ihren Besuch in der Scheune: „Ich war länger nicht weg, und da ich auf diese Musik abfahre, bin ich hier her gekommen“, sagte die Besucherin aus Martfeld.
(Weserkurier, 10.02.2014)

25.01.14 Markthof, Satemin
Es gibt den obligatorischen Diavortrag über Irland und es ist verschneit. Wie gehabt. Aber eine Woche zuvor gibt es im Markthof bereits einen Informationsabend über Irland und wir wurden gefragt, ob zur Untermalung Musik von uns gespielt werden darf. Die Veranstalterin hatte uns im Oktober live in Lüchow erlebt.

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