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Dun Aengus, Satemin 2016

10.12.16 Markthof, Satemin
Alpha und Omega, Anfang und Ende. Wie wir das Jahr angefangen haben, beenden wir es im Rundlingsdorf Satemin im Wendland. Anstatt dem kommenden Januar-Termin spielen wir unser in der kleinen Kirche aus dem Jahre 1500 unser keltisches Weihnachtsprogramm. Die Set-List hat sich über die Jahre nicht geändert, allerdings haben wir einen neuen eingängigen Ohrwurm als Abschluss: Safe home, safe home, safe home will you go. May the light of the moon smile down on your road. Safe home, safe home, safe home will you go. Until I next see you, safe home will you go...

Kirchspieltour Nordfriesland 25.-28.08.2016

Die Kirchspieltour 2016 hat mit einigen Neuerungen aufzuwarten: Wir spielen insgesamt 4 Konzerte und haben unsere Basisstation an der Ostsee errichtet. Kronsgaard an der Flensburger Förde ist dabei gar keine richtige Ortschaft, sondern ein Flecken, sprich eine Gemeinde, deren Mitglieder verstreut leben, sowie eine Neubausiedlung, wo wir in einem Ferienhaus Residenz bezogen haben. Das Kirchspiel-Programm 2016 ist ein Mischung aus Neuem und Altem, wir haben mal wieder Farewell to the Moy ausgegraben und spielen es ein bißchen angegroovt.

Dun Aengus, Nfs 2016

Sörup und St. Peter Ording sind dieses Jahr nicht so gut gefüllt, das Publikum ist aber gut dabei. Neuer Spielort ist die Wilhadikirche im Örtchen Ulsnis mit schönem Blick über die Schlei, einem Fjord, der 40 km tief bis Schleswig ins Land reicht. Es haut uns von den Socken; ca. 200 Leute plazieren sich im gefüllten Kirchenschiff, die Kirchenbänke reichen nicht aus und es müssen zusätzliche Stühle aufgestellt werden.

Wilhadus war ein angelsächischer Priester aus Northumberland der 772 unter den Friesen missionierte und 787 Bischof von Bremen wurde. Die Wilhadikirche aus der Mitte des 12. Jhds. ist eine der ältesten Kirchen in Angeln. Der Taufstein aus Granit stammt aus dieser Zeit, der Glockenturm (auf einem bronzezeitlichen Grabhügel) und der St. Georg (zu seinen Füßen liegt ein Drache, der verdächtig nach einem Einhorn aussieht) aus dem 16. Jhd. Auf dem Friedhof liegt der Chemie-Nobelpreisträger Otto Diels (1876-1954, Entdeckung der Diels-Alder-Reaktion, bei der Bindungen zwischen Kohlenstoff-Atomen aufgebaut werden) begraben.

Auch der Abschluss in Süderlügum (oder Südergollum, wie wir mittlerweile scherzhaft sagen) hat viele Leutchen angelockt; beim abschließenden "No Tie Ups" bebt die Kirche. Wir hatten auf der diesjährigen Tour leider unsere Maskottchen vergessen; nur gut dass Christians frisch geschlüpfter Nachwuchs einen Fuchs und keinen Teddybären bekommen hat.

P.S:: Apropos bronzezeitlicher Grabhügel ... Dún Aonghasa (Dun Aengus) auf der irischen Insel Árainn ist ein ursprünglich bronzezeitliches Fort; der innere halbkreisförmige Wall wurde vor etwa 3.000 Jahren errichtet und die äußeren Wälle von der nachfolgenden Eisenzeit bis ins Frühmittelalter hinzugefügt. Benannt ist das Fort nach der keltischen Gottheit Oengus; die Bedeutung des Namens ist unklar, könnte sich aber von aon („wahr“) und guth („Stimme“) ableiten.

23.01.16 Markthof, Satemin
Alle Jahre wieder, sprich jeden Januar im Land der Wenden ... Der Beginn eines eher ruhigen Jahres ...

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